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Rottmann kritisiert chaotische Kommunikation von Bund und Land zur Corona-Impfung

Dr. Manuela Rottmann, unterfränkische Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90 / Die Grünen, erklärt:

Der Bundesgesundheitsminister und die Bayerische Staatsregierung sabotieren mit einer chaotischen Kommunikation auf den letzten Metern den Erfolg der Impfkampagne gegen COVID 19. Die Landkreise in Unterfranken wurden nicht rechtzeitig von der Staatsregierung darüber informiert, dass die Lieferungen derzeit nur noch für die Verabreichung der Zweitimpfungen ausreichen, Erstimpfungen also in den nächsten Wochen nicht mehr möglich sind. Das ist schlimm genug. Noch schlimmer allerdings ist, dass Ministerpräsident Markus Söder genauso wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit der Debatte um die Aufhebung der Impfpriorisierung in der Bevölkerung genau den gegenteiligen Eindruck erwecken, nämlich dass genug Impfstoff für alle da sei. Der Freistaat hat sogar eigenmächtig die Impfpriorisierung bei den Hausärzten aufgehoben. Dabei ist insbesondere in den ländlichen Landkreisen Unterfrankens ein Abschluss der Erstimpfung der Priorisierungsgruppe 2 teilweise noch nicht absehbar.

Mit den Erwartungen und dem Druck, der dadurch entsteht, werden die Impfzentren der Landkreise und die Hausärztinnen und Hausärzte alleine gelassen. In der Bevölkerung wird so der unzutreffende Eindruck geschürt, es sei genug Impfstoff da, er werde nur vor Ort vorenthalten. Das ist unverantwortlich.

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