Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Du diese Webseite nutzt, akzeptierst du die Verwendung von Cookies. Weitere Hinweise dazu und zum Verhindern des Speicherns von Cookies, finden sich in der Datenschutzerklärung.

OK Datenschutzerklärung lesen

header1.jpg

Mainpost: Grüne besichtigen Power-to-Gasanlage

Bei der Gewinnung von erneuerbaren Energien gilt Haßfurt als Vorreiter. Seit einem Jahr läuft nun die Power-to-Gas-Anlage, die überschüssige Windenergie zu Wasserstoff verwandelt. Grund Genug für die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Manuela Rottmann, und ihren Vorgänger und „Vater“ des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes, Hans-Josef Fell, dem Stadtwerk Haßfurt einen Besuch abzustatten und sich zu informieren.

Norbert Zösch, Geschäftsführer des Stadtwerks Haßfurt, und Bürgermeister Günther Werner erklärten den beiden Politikern ausführlich das Projekt. Wenn im Windpark Sailershausen Strom gewonnen wird, der aktuell nicht benötigt wird, wird dieser in der modernen Anlage im Haßfurter Hafen zu Wasserstoff verwandelt. Das gelingt mit einem 1,25-Megawatt-Elektrolyseur der Firma Siemens. Der Wasserstoff wird dann in das Erdgasnetz gespeist, aber auch der in der Nachbarschaft zur Anlage befindlichen Mälzerei zur Verfügung gestellt, die damit ihr Blockheizkraftwerk betreibt.

Im vergangenen Jahr wurden so eine Million Kilowattstunden des Öko-Gases produziert, die den rund 15 000 Kunden der Greenpeace Energy geliefert wurden. Greenpeace Energy betreibt in einem Joint Venture mit dem Stadtwerk Haßfurt dieses Projekt. Die Kunden bekommen dann gegen einen geringen Aufschlag von 0,4 Cent einen außerordentlich sauberen Strom geliefert.

Manuela Rottmann war begeistert, dass die Stadt Haßfurt das Ganze politisch unterstützt. Bürgermeister Werner zeigte auf, dass alle Netze der Stadt gehören und so die Sache gut zu händeln sei. „Wir brauchen solche Pilotprojekte, um zu zeigen, dass es geht.“, sagte Hans-Josef Fell und hoffte, dass soviele Kommunen wie möglich das nachmachen werden.

Aus Aschaffenburg angereist war der Grünen-Stadtrat Stefan Wagner, der sich gut vorstellen könnte, ein ähnliches Projekt auch bei seinem Stadtwerk zu verwirklichen.

Den Artikel gibt es auch auf der Website der Mainpost (Bezahlschranke).

zurück