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Hinweisgeberschutz

Wie können Hinweisgeber besser geschützt werden?

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Wer Missstände im eigenen Unternehmen aufdeckt, erweist auch der Öffentlichkeit, den Kunden und Geschäftspartnern einen Dienst. Solche Menschen erfahren für ihren Anstand aber oft harte Reaktionen: Innerhalb der Unternehmen wird erst versucht, sie zum Schweigen zu bringen. Wenn das nicht gelingt, werden sie isoliert, mit Kündigungen überzogen, oft bis zur Vernichtung des Rufs und der beruflichen Existenz. Die Europäische Union hat in diesem Frühjahr eine Richtlinie zum besseren Schutz von solchen Hinweisgebern (Whistleblowern) verabschiedet, die nun innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umgesetzt werden muss. Die Große Koalition stand beim Hinweisgeberschutz in Deutschland immer auf der Bremse. Auch die Einigung in Brüssel musste gegen die harte Haltung von Bundesjustizministerin Barley erstritten werden. Einen umfassenden Schutz für Menschen, die schwerwiegende Verstöße gegen Recht und Gesetz in Unternehmen aufdecken, gibt es in Deutschland bisher nicht. Bei der Umsetzung dieser bis zuletzt von der Bundesregierung nicht gewollten Richtlinie wird der Bundestag höllisch aufpassen müssen.

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